Mozzel wird ein Kinostar
Es ist nun also soweit. Ich möchte eigentlich gar nicht mehr viele Worte über die Sache verlieren. Nur sei noch erwähnt, das Mozzel die Rolle des Galu im angekündigten Kinofilm wirklich spielte, und er spielte sie mit allem splukussischem Charme, den er nur aufbringen konnte. Er wurde damit zwar nicht dem Original gerecht, doch das Publikum war begeistert. Er wurde zum Star, und je höher er aufstieg, desto mehr griff das Reich der Fantasie in das Leben der Menschen ein.
Der eigentliche Star dieser Geschichte jedoch, Galu, wunderte sich sehr, denn das war ja eigentlich auch das, womit alles begonnen hatte. Zunächst wunderte er sich, dass nicht er, sondern Mozzel berühmt geworden war. Dann wunderte er sich, wie er sich nur darüber hatte wundern können, denn er gönnte dem kleinen Freund, den Erfolg von ganzem Herzen. Danach wunderte er sich, wer sich diesen ganzen Wust von Menschen nur ausgedacht hätte, und ob es nicht einmal angebracht sei, darüber nachzudenken, ob nicht die Fabelwesen die Erfinder der Menschen sind, statt umgekehrt. Er wunderte sich auch zuweilen über den Weihnachtsmann, der, wie es schien, mit jedem Weihnachtsfest lustiger wurde. Das spürten auch die Menschen, denn mitunter vergnügte ihn seine Tätigkeit so sehr, dass er es gleich zweimal im Jahr Weihnachten sein ließ. Hin und wieder stattete er diesem und jenen Haus auch einen dritten Besuch ab. Vorzüglich dort, wo sich ganz brave Kinder das Super-Splukuss-Mozzel-Poster an die Wand gehängt hatten.
Schließlich und endlich wunderte er sich, wer es nur auf sich genommen haben könnte, diese ganze Geschichte zu erzählen, dessen letzte Seite du lieber Leser und du liebe Leserin jetzt in Händen hältst und die du nun zu Ende gelesen hast.
