Cookie-Richtlinie Datenschutzerklärung 07. Dezember

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07. Dezember

Eine weitere Person mischt sich ein

 

Galus Großmutter stand am Fenster um ihm und Mozzel zum Abschied zu winken. Natürlich konnten die beiden das nicht sehen, sie waren ja noch immer in Klimanien und würden wohl auch niemals hinaus gelangen, wenn dem kleinen Splukus nicht so sehr daran gelegen wäre, dass Galu sich für einen Ort entscheiden müsse. Die Großmutter musste bei diesem Gedanken fast weinen.

Dennoch,“ so dachte sie, „für Galu wäre das eine Geschichte voller Abenteuer. Eine ganz neue und zugleich altbekannte Welt würde sich den Blicken meines kleinen Enkels eröffnen. Eine Welt, die ich nun schon seit langem kenne. Was aber, wenn ich in dieser Geschichte am vollkommen falschen Ort wäre, wenn das Fenster nicht das meines gemütlichen Großmutterhauses in Besoram wäre, sondern das des pompösen Schlosses in Sebabel, dann wäre das wirklich schlimm. Aber das kann Galu ja nicht wissen. Oder, weiß er vielleicht doch noch etwas? Besoram, Galu, du musst nach Besoram! Ach, wenn wenigstens ich genau wüsste, wo in dieser Geschichte ich bin. Ich stehe an meinem Fenster und blicke von hier aus auf Klimanien. Ja, man kann es von hier aus noch gut erkennen. Auch wenn der Nebel dort hinten immer dichter wird. Jede Großmutter weiß, wie ein Märchenland aussieht – egal, ob sie nun in einem kleinen Häuschen oder in einem großen Schloss wohnt. Jaja, das hier muss das Schloss sein. Sebabel. Du musst unbedingt nach Sebabel, Galu! Oder nein! Ach, du musst das wirklich selbst entscheiden. Armer kleiner Galu. Ach, ich bedaure es zutiefst, dass ich damals meinen armen kleinen Galu in Greb zurücklassen musste.“

 

 

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Gedanken sind wie zügellose Pferde