Erzählungen

Beim Bundeswehrballett

Stand also in Schlange in Cafeteria. War´n viele. Kaufte, nach langem Warten Schokoriegel. Sah dazu in Portemonnaie. Zahlte Geld, erblickte Freund.

Drehte mich, unterhielt mich mit dem. Schwubs - da war Riegel weg. Da rannte ich aber! Und fiel schwer, weil währenddessen ja eigentlich im Bett liegend. Nämlich nur geträumt. Erblickte dann kugelrunden von Menschen in Rüschenkleid, hatte meinen Riegel. Stellte den, packte ihn am Arm, schwitzte. Das alles für Schokoriegel. Sagte „Freundchen!". Er auch.

Er empfahl mir in benachbarte Kaserne zu gehen,

und sich auf nimmer wiedersehen.

Ging ich dahin. Ertappte Soldaten beim Ballett. Skurril. Nie gesehen, sowas. Schaute zu. War da so Ballettlehrer, auch Soldat, mit schwarzen halblangen Locken. Sah der bescheuert aus!

Dann Kommando: „Fußball!“. Schon wieder? Hatten zwei Mannschaften. Eine Bundis, eine ich. Musste mitmachen, war ja Gast in diesem Traum. Gast sein verpflichtet. Tor war diesmal Kellertreppe runter, Torwart saß unten, musste Ball immer rauspritschen, sonst Tor für Bundis.

Hielt Ganzes für schwachsinnig, beschloss aufzuwachen. Ging nicht! Kein Tor für mich. Hatte echt kein Bock auf albernes Rumgerenne. Setzte mich auf Plattform, markierte Nervenzusammenbruch, um Ruhe zu haben. War´n alle sauer auf mich. Dann plötzlich Tor. Für Bundis.

Dann Ende. Ging nach Hause, aß Schokoriegel.

Dachte: „Auch schon mal bessere Träume gehabt!“